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Windows 10: Support-Ende und Umstieg auf Windows 11

Windows 10 erhält keine regulären Updates mehr, das zweite ESU-Jahr kostet doppelt. Was das für Betriebe bedeutet und wie der Umstieg geordnet gelingt.

Stand: Marc Zingsheim, Porta Westfalica

Was sich geändert hat

Windows 10 erhält seit dem 14. Oktober 2025 keine regulären Sicherheitsupdates mehr. Wer für Firmenrechner das kostenpflichtige ESU-Programm (Extended Security Updates) gebucht hat, steht jetzt vor dem zweiten Jahr – und das kostet pro Gerät doppelt so viel wie das erste. Spätestens im Oktober 2028 endet das Programm.

Sinnvoll ist deshalb ein geordneter Umstieg: Rechner erfassen, prüfen, welche Geräte Windows 11 unterstützen, und festlegen, welche aktualisiert und welche ersetzt werden – ohne den laufenden Betrieb zu stören. Wenn Sie dabei Unterstützung möchten, übernehme ich Bestandsaufnahme, Planung und auf Wunsch die Umsetzung.

IT-Fachkraft erklärt einer Mitarbeiterin Windows 11 an einem Büroarbeitsplatz mit Monitor und Laptop.
KI-Illustration

Was jetzt zu tun ist

  1. Erfassen

    Rechner, Programme und Peripherie aufnehmen.

  2. Prüfen

    Hardware-Anforderungen (Prozessor, TPM 2.0, Secure Boot) und Software-Kompatibilität bewerten.

  3. Planen

    Reihenfolge, Zeitfenster und Ersatzgeräte festlegen.

  4. Umstellen

    Pilotgerät, Umstellung in Wellen und Dokumentation.

Wen das betrifft

  • Betriebe, in denen noch Rechner mit Windows 10 laufen
  • Unternehmen, die ESU gebucht haben und die Kosten nicht weiter tragen wollen
  • Alle, die vor einer Neuanschaffung wissen möchten, was wirklich nötig ist

Auf Wunsch

Wobei ich unterstützen kann

  • Geräte-Inventar

    Alle Rechner mit Betriebssystem, Alter, Hardware und Einsatzzweck strukturiert erfassen.

  • Hardware-Prüfung

    Prozessor, TPM 2.0 und Secure Boot prüfen: Welche Geräte können auf Windows 11, welche nicht?

  • Software & Peripherie

    Branchensoftware, Drucker, Scanner und Spezialgeräte auf Kompatibilität mit Windows 11 prüfen.

  • Daten & Profile

    Festlegen, wie Daten, Einstellungen, E-Mail-Konten und Zugänge sicher übernommen werden.

  • Umstellungsplan

    Reihenfolge, Zeitfenster und Bedarf an Ersatzgeräten – verständlich und mit Kosten zusammengefasst.

  • Umsetzung

    Pilotgerät, Umstellung in Wellen und Dokumentation.

Häufige Fragen

Kann ich Windows 10 einfach weiter nutzen?

Technisch ja, aber ohne Sicherheitsupdates bleibt jede neu entdeckte Lücke offen. Für Rechner mit Internetzugang und Firmendaten ist das ein vermeidbares Risiko.

Lohnt sich ESU noch?

Für einzelne Geräte kann ESU eine Übergangslösung sein. Die Kosten steigen jedoch jedes Jahr, und spätestens im Oktober 2028 endet das Programm. Ein geplanter Umstieg ist meist günstiger.

Was passiert mit Rechnern, die Windows 11 nicht unterstützen?

Diese Geräte sollten ersetzt werden. Umgehungen der Hardware-Prüfung empfehle ich im Unternehmen nicht, weil Updates und Stabilität dann nicht gesichert sind.

Gehen beim Umstieg Daten verloren?

Nein, wenn vorher gesichert und die Übernahme geplant wird.

Muss der Betrieb dafür stillstehen?

Nein. Die Umstellung erfolgt in Wellen und zu Zeiten, die mit Ihnen abgestimmt sind.

Nächster Schritt

Unterstützung beim Umstieg?

Wenn Sie den Umstieg nicht allein planen möchten, sprechen wir kurz über die Zahl Ihrer Arbeitsplätze und was davon betroffen ist.

Kontakt

Lassen Sie uns Ihre Situation einordnen.

Ein kurzes Gespräch genügt, um zu klären, wo Handlungsbedarf besteht – und was in Ruhe warten kann.